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Digitale Programmvielfalt
Digitale Programme sind heute bereits in großer Vielfalt verfügbar, und zwar via Satellit ebenso wie auch im Kabel. Zusammengenommen sind es sogar weit mehr als die herkömmlichen 'analogen' Programme, und beinahe täglich kommen neue hinzu. Und - gewissermaßen als Dreingabe - gibt es eine Fülle von Radioprogrammen in allen Sparten. Angefangenhat das Digitalzeitalter in Deutschland (wie in vielen anderen Ländern auch) mit einem Pay-TV Programm: Am 26. Juni 1996 startete der Kirch Sender DF1 (Digitales Fernsehen 1) sein reguläres Programm, das mittlerweile in Premiere aufgegangen ist. Auch wenn bis heute Premiere der einzige Pay-TV Anbieter in Deutschland geblieben ist, kann der Zuschauer dank europaweiter Verbreitung durch Satellitentechnik unter einem breiten Angebot mit vielfältigen Themenkanälen auswählen. DigitalesFernsehen ist aber keineswegs nur Pay-TV! EineVielzahl von "normalen" Programmen (sog. "Free-TV") ist ebenfalls digital verfügbar: Von der ARD über nahezu alle kommerziellen Sender bis zum ZDF - alle bieten ihre jeweiligen Programme inzwischen auch in digitaler Form an. Und einige darüber hinaus sogar noch zusätzliche, exklusiv für die Digitalwelt geschaffenen Programme, wie z.B. ARD digital oder ZDF.vision. Von diversen internationalen Satelliten ist außerdem eine bunte Palette von ausländischen, z.T. auch exotischen Programmen verfügbar: Vom Bischofsfernsehen und dem Vatikanfunk bis zum WorldNet aus den USA, von der Südamerika-Plattform (auf spanisch) über arabische, türkische, kroatische, polnische und skandinavische Programme bis hin zum europäischen Parlamentskanal. Undschließlich stellen auch verschiedene Internet- und Diensteanbieter bereits heute ihre für bestimmte Zielgruppen maßgeschneiderten Angebote für private und berufliche Anwender zur Verfügung. Interaktive Dienste, die es bisher nur im Internet gab, schicken sich an, über das TV-Gerät das Wohnzimmer zu erobern.
Geräte für das Digitale Fernsehen
Natürlichverlangt die Digitaltechnik neue Geräte. ImStudio, für die Übertragung, und ebenso auch für den Empfang zu Hause. Allerdingsmuß sich der Zuschauer deshalb nicht gleich ein komplettes neues Fernsehgerät kaufen! Wie beim Satellitenempfang kann man einen vorhandenen Fernseher mit einer sogenannten "Set-Top-Box (STB) digitaltauglich machen. Das ist ein Zusatzempfänger, ähnlich wie die bekannten Satellitenreceiver, der zwischen Antennenschüssel und das vorhandene Fernsehgerät geschaltet wird. Die digitale SetTop-Boxempfängt die digitalen Daten, verarbeitet sie ("Decodierung") und gibt am Ende ein ganz normales Fernseh- oder AV-Signal an das vorhandene Gerät weiter, das weiterhin wie bisher benutzt werden kann und gewissermaßen als "Monitor" dient. Funktionund Ausstattung der SetTop-Box können sehr unterschiedlich sein: Von einfachen Boxen, mit denen mehr oder weniger nur Fernsehprogramme empfangen werden können, bis zu komfortabel ausgestatteten Multimedia-Boxen, mit eingebauten Internet-Anschluß und Infrarot-Tastatur, mit einem sogenannten 'Common Interface' für verschiedene Pay-TV Angebote und mit Festplatte zum zeitgleichen Aufzeichnen und Wiedergeben. Einige Geräte sind auch in der Lage, mit Hilfe einer entsprechenden 'intelligenten' Software automatisch nach bestimmten Kriterien des Benutzers ein eigenes Programm zusammenzustellen und aufzuzeichnen; man spricht dann von einem Personal Videorecorder (PVR). Grundsätzlichist zu beachten: Es gibt SetTop-Boxen für Satellitenempfang und solche für Kabelempfang. Und in Kürze auch für terrestrischen Empfang, der zusätzlich portablen und mobilen Betrieb möglich machen wird.
Wer ohnehin plant, ein neues Fernsehgerät anzuschaffen, für den gibt es selbstverständlich auch komplette Fernsehgeräte, in denen die neue Digitaltechnik bereits fest eingebaut ist sogenannte IDTV.
Dieser Artikel wurde in freundlicher Weise von der Seite “Das Überallfernsehen” zur Verfügung gestellt.

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